Spielhallen an Heilige Drei Könige am 6. Januar 2026: Regionale Öffnungszeiten und Rahmenbedingungen zum Ende der Feiertagssaison

Der 6. Januar markiert in vielen europäischen Märkten den Übergang vom umsatzstarken Jahreswechselgeschäft in den regulären Winterbetrieb. Für Spielhallen, Spielbanken und Wettanbieter ist dieser Termin relevant, da er häufig als letzter frequenzstarker Tag der Weihnachts- und Neujahrsperiode gilt. Gleichzeitig handelt es sich nicht um einen stillen Feiertag mit flächendeckenden Einschränkungen, was den Glücksspielbetrieb in weiten Teilen Europas planbar hält.
Aus regulatorischer Sicht bestehen am Dreikönigstag in nahezu allen betrachteten Ländern keine generellen Verbote für Automatenspiel, Tischspiele oder Sportwetten. Diese Ausgangslage sorgt dafür, dass Betreiber den Tag meist als regulären oder leicht angepassten Betriebstag behandeln, selbst wenn er regional als gesetzlicher Feiertag eingestuft ist. Entsprechend rückt der 6. Januar regelmäßig in den Fokus von Marktbeobachtern und Anbietern.
Kerntendenzen im europäischen Glücksspielmarkt
Europaweit zeigt sich ein einheitliches Grundmuster: Der 6. Januar wird von vielen Betreibern als Abschluss einer besonders intensiven Saison genutzt. Nach Weihnachten und Neujahr nimmt die Besucherfrequenz in Spielbanken und Spielhallen erfahrungsgemäß ab. Der Dreikönigstag fungiert daher als letzter Impuls, an dem noch einmal mit erhöhter Nachfrage gerechnet wird.
Gleichzeitig unterscheiden sich die konkreten Rahmenbedingungen je nach nationaler Regulierung und regionaler Feiertagsordnung. Während in einigen Ländern reguläre Werktagsöffnungszeiten gelten, greifen andernorts Feiertagsregelungen, die sich vor allem auf Beginnzeiten, Personalplanung oder Nebenangebote auswirken. Der Kernbetrieb des Glücksspiels bleibt jedoch nahezu überall aufrechterhalten.
Parallel dazu ist seit Jahren eine strukturelle Verschiebung zu beobachten, bei der sich Teile der Nachfrage von stationären Angeboten hin zu digitalen Kanälen verlagern. Diese Asymmetrie zwischen terrestrischen Standorten und Online-Angeboten prägt zunehmend die Marktstruktur und beeinflusst auch die Planung rund um frequenzstarke Kalendertage wie den 6. Januar.
Deutschland: Föderale Struktur ohne Spielverbot
In Deutschland ist der 6. Januar nur in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt ein gesetzlicher Feiertag. In allen übrigen Bundesländern handelt es sich um einen regulären Werktag. Unabhängig davon zählt der Dreikönigstag nicht zu den stillen Feiertagen im Sinne der Landesgesetze.
Spielhallen, Spielbanken und größere Spielcasinos dürfen bundesweit öffnen. In den Feiertagsländern orientieren sich die Öffnungszeiten häufig an Sonntagsregelungen. Das betrifft insbesondere den Beginn des Automatenspiels, der teilweise erst im späteren Vormittag oder mittags startet. Tischspiele wie Roulette oder Black Jack unterliegen hingegen keinen Einschränkungen und finden regulär statt.
Die rechtliche Grundlage für diese Praxis bildet der Glücksspielstaatsvertrag 2021, der den Betrieb terrestrischer Glücksspielangebote bundeseinheitlich regelt und keine besonderen Einschränkungen für den 6. Januar vorsieht.
Österreich: Feiertag mit hoher Besucherfrequenz
In Österreich ist Heilige Drei Könige ein bundesweiter gesetzlicher Feiertag. Trotz dieser Einstufung bleibt der Glücksspielbetrieb uneingeschränkt bestehen. Alle Standorte der Casinos Austria sowie angeschlossene Spielhallen sind regulär geöffnet.
Der Feiertagscharakter wirkt sich spürbar auf die Besucherfrequenz aus. Viele Menschen nutzen den arbeitsfreien Tag für Ausflüge oder Freizeitaktivitäten, wovon Spielcasinos insbesondere in Ballungsräumen und Tourismusregionen profitieren. Der 6. Januar wird häufig als Teil größerer Neujahrsprogramme verstanden, mit denen Anbieter den Übergang in das neue Geschäftsjahr gestalten.
Für Betreiber spielt in diesem Zusammenhang auch die Organisation von Personal, Zahlungsabwicklung und internen Prozessen eine Rolle. Feiertage mit hoher Nachfrage verstärken die Bedeutung effizienter Abläufe und standardisierter Zahlungsarten, die sowohl vor Ort als auch im digitalen Umfeld genutzt werden. Die rechtliche Einordnung als Feiertag ergibt sich aus dem österreichischen Arbeitsruhegesetz.
Schweiz und Liechtenstein: Kantonale Unterschiede, stabile Verfügbarkeit
In der Schweiz ist der 6. Januar kantonal unterschiedlich geregelt. Nicht in allen Kantonen handelt es sich um einen gesetzlichen Feiertag, was zu regional variierenden Rahmenbedingungen führt. Unabhängig davon bleiben die großen Spielcasinos, etwa in Luzern, Baden oder Zürich, regulär geöffnet.
Einzelne Standorte nutzen den Termin gezielt für thematische Aktionen oder Veranstaltungen, was die Attraktivität zusätzlich steigert. Aus regulatorischer Sicht bestehen keine flächendeckenden Einschränkungen für den Spielbetrieb, sodass eine hohe Verfügbarkeit gewährleistet ist.
Liechtenstein verfolgt eine besonders konstante Linie. Die dortigen Spielcasinos sind als Ganzjahresbetriebe ausgelegt und täglich geöffnet. Der 6. Januar zählt im Winter traditionell zu den stärker frequentierten Tagen, da er fest im regionalen Feiertagskalender verankert ist und gleichzeitig keine glücksspielrechtlichen Einschränkungen bestehen.
Benelux-Staaten: Normalbetrieb im Wochenrhythmus
In Luxemburg hat der 6. Januar keinen gesetzlichen Feiertagsstatus mit Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb. Das Casino 2000 in Mondorf-les-Bains arbeitet daher nach regulärem Fahrplan. Für Besucher ergibt sich kein Unterschied zu einem gewöhnlichen Werktag.
Auch in Belgien bestehen keine besonderen Einschränkungen für den Glücksspielbetrieb am Dreikönigstag. Spielcasinos in Brüssel, Namur oder Spa folgen ihren üblichen Öffnungszeiten, die teilweise einen durchgehenden Betrieb bis in die frühen Morgenstunden vorsehen. Der Termin fügt sich hier nahtlos in den regulären Wochenrhythmus ein.
Übersicht der regionalen Bedingungen an Heilige Drei Könige am 6. Januar 2026
| Region | Status | Betrieb | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Bayern / BW | Feiertag | Geöffnet | Sonntags-Öffnungszeiten beachten |
| Restliches DE | Werktag | Geöffnet | Reguläre Wochentagszeiten |
| Österreich | Feiertag | Geöffnet | Hohe Besucherfrequenz |
| Schweiz | Kantonabhängig | Geöffnet | Teilweise spezielle Aktionen |
| Liechtenstein | Feiertag | Geöffnet | Starker Wintertag, keine Einschränkungen |
Einordnung für Betreiber, Wettanbieter und Marktstruktur
Die Marktlage rund um den 6. Januar zeigt eine klare strategische Ausrichtung vieler Betreiber. Der Zeitraum zwischen Weihnachten und Dreikönigstag wird intensiv genutzt, um Jackpots, Sonderaktionen oder Sponsoring-Maßnahmen zu platzieren. Der Termin fungiert als psychologischer Wendepunkt, an dem die Feiertagssaison abgeschlossen wird, bevor in vielen Märkten ein ruhigeres erstes Quartal beginnt.
Diese Dynamik ist weniger durch Regulierung als durch Marktmechanismen geprägt. Da keine rechtlichen Hürden bestehen, können Spielhallen, Spielbanken und Wettanbieter ihre Öffnungszeiten flexibel gestalten und den Tag aktiv in die Jahresplanung integrieren. Besonders in Ländern mit Feiertagsstatus wirkt sich dies positiv auf die Besuchsdichte aus.
Für den europäischen Glücksspielmarkt zählt der 6. Januar damit zu den verlässlichsten Terminen. Im Vergleich zu stillen Feiertagen, an denen strenge Einschränkungen greifen, bietet er ein hohes Maß an Betriebssicherheit. Dies spiegelt sich auch in der stabilen Marktstruktur und der Übersicht etablierter Anbieter wider.
Kurzer Ausblick
Nach dem 6. Januar verlagert sich der Fokus vieler Standorte auf den regulären Winterbetrieb. Die Dichte an Aktionen und Events nimmt erfahrungsgemäß ab, während Öffnungszeiten stärker standardisiert werden. Der Dreikönigstag bleibt damit ein klar definierter Schlusspunkt einer intensiven Saison, ohne selbst außergewöhnlichen regulatorischen Charakter zu besitzen.